Arbeitsbereich 1: Organisatorische und inhaltliche Vorbereitungen

Der erste Arbeitsbereich umfasst die organisatorische und inhaltliche Vorbereitungen zum Start des Projektes und zur Abstimmung des Forschungsprozesses.

Organisation des Auftakt-Workshops
Der Auftakt-Workshop (März 2007) diente der gegenseitigen Information und Offenlegung der unterschiedlichen Sichtweisen. Er führte zu einer Verständigung darüber, welche Trends aus Sicht der jeweiligen Disziplinen von zentraler Bedeutung sind. Damit konnte - gerade in Kenntnis aller Schwierigkeiten multidisziplinärer Zusammenarbeit - die disziplinäre Sichtweise in erster Annäherung in eine gemeinsame überführt werden. Der Dialog zwischen den Disziplinen sollte dazu verhelfen, eine gemeinsame Begrifflichkeit und ein gemeinsames Problemverständnis zu entwickeln. Auf dieser Basis wurde im Auftakt-Workshop eine Struktur entwickelt, wie die Analyse des Wissensbestandes vorgenommen und aufbereitet wird.

Etablierung der Begleitgruppe
Schon während der Forschungsphase wird als Diskussionspartner eine Begleitgruppe eingerichtet,  bestehend aus Vertretern von Wirtschaft, Politik und Praxis sowie der deutschen und europäischen Wissenschaft. Vertreter der Begleitgruppe werden an den zentralen Projekt-Workshops beteiligt sein. Sie stehen zudem für Feinabsprachen und Kontaktvermittlung zur Verfügung. Ihre Teilnahme an der öffentlichen Diskursphase ist ebenso vorgesehen.

Identifikation von Schlüsselakteuren und Experten
Sowohl für den Erfolg bei der Formulierung von Zukunftsbildern, wie auch für einen breiten gesellschaftlichen Diskurs über die Zukunft von Wald und Landnutzung ist die Beteiligung von Akteuren und Experten eine notwendige Vorraussetzung. Ziel dieses Arbeitspaketes ist es, eine Akteurslandkarte zu erstellen und abzustimmen. Sie stellt die Basis für die Beteiligung der Organisationen, Akteure und Experten an der Szenarioentwicklung, an den Veranstaltungen sowie an der Delphi-Befragung dar.

Screening vorhandener Trendanalysen und Szenarien im Forst/Holz-Bereich
Verschiedene Trend- und Zukunftsstudien mit unterschiedlichen Schwerpunkten beschäftigen sich mit der Zukunft des Waldes sowie der Forst- und Holzwirtschaft. Dazu gehören deutsche sowie europäische Nachhaltigkeitsstudien, Delphi-Studien, Prognosen und Szenarien. Allerdings befassen sich die meisten dieser Studien mit einem Zeithorizont bis 2020 bzw. 2030, ausnahmsweise bis 2050. Keine der Analysen deckt eine Zeitraum bis 2100 ab. Aufgabe dieses Arbeitspaktes ist es, die vorhandenen Trendanalysen und Szenarien mit Blick auf Fragestellung, Methode und Ergebnisse auszuwerten, um eine Synopse zusammen zu stellen, die Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Widersprüche und ungeklärte Fragen aufzeigt.

Ansprechpartner
für die Projektkoordination und die Begleitgruppe

INFIS – Institut für internationale Sozialforschung e.V.
Berlin – Freiburg

Dr. Rainer Riehle (Verbundkoordinator)
Tel. +49 (0)30 - 882 26 61
riehle@infis.eu


Ansprechpartner
für die Identifikation von Schlüsselakteuren

Institut für Forst- und Umweltpolitik (IFP), Freiburg

PD Dr. Ulrich Schraml
Tel. +49 (0)7 61 - 203 37 21
ulrich.schraml@ifp.uni-freiburg.de

Ansprechpartner
für das Screening vorhandener Szenarien

Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) gGmbH, Berlin

Siegfried Behrendt
Tel. +49 (0)30 - 80 30 88 10
s.behrendt@izt.de

 

Arbeitsbereich 1: Organisatorische und inhaltliche Vorbereitungen
Arbeitsbereich 2: Analyse normativer Grundorientierungen und ethischer Fragen
Arbeitsbereich 3: Vertiefende Analyse relevanter Zukunftsfelder
Arbeitsbereich 4: Szenarioprozess: Visionen 2100
Arbeitsbereich 5: Policy Paper
Arbeitsbereich 6: Diskurs und Dissemination
Arbeitsbereich 7: Öffentlichkeitsarbeit